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  • Esther Zerback

Vitamin K

Aktualisiert: 28. Okt 2019



Bei Vitamin K handelt es sich um einen Faktor, der blutgerinnende (in der Fachsprache koagulierende) Eigenschaften besitzt. Früher wurde Vitamin K auch als Koagulationsvitamin bezeichnet, woraufhin sich schließlich der heute gebräuchliche Name „Vitamin K“ entwickelt hat. Es sind bis zu 100 chemische Verbindungen bekannt, die Vitamin-K-Wirksamkeit aufweisen, von denen sind allerdings nur drei von Bedeutung: Vitamin K1, das aus grünen Pflanzen stammt, Vitamin K2, das Bakterien herstellen sowie Vitamin K3, das künstlich hergestellt wird.


Vitamin K findet sich in unserer Ernährung sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Nahrungsmitteln. Grüne Gemüse wie grüne Kohlsorten, grüne Salate und Schnittlauch stellen besonders gute Vitamin K-Quellen dar. Aber auch eine Menge von z. B. 50 g Kalbsleber oder 220 g Speisequark (20 % Fett) reichen aus, um den durchschnittlichen Tagesbedarf eines Erwachsenen von 65 µg zu erreichen. Zum Vergleich würden 15 g Schnittlauch, 25 g Rosenkohl oder 120 g Kartoffeln ebenfalls ausreichen, um diese Menge zu erreichen.

Die bedeutendste Funktion von Vitamin K im Körper ist, wie bereits kurz angesprochen, seine Beteiligung an der Blutgerinnung. Daher ist es naheliegend, dass bei einem Vitamin K-Mangel Störungen des Blutgerinnungssystems auftreten. Bei gesunden erwachsenen Menschen kommt es in der Regel nicht zu einem Vitamin K-Mangel. Allerdings können z. B. Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder Absorptionsstörungen einen Vitamin-K-Mangel zur Folge haben. Klassischerweise tritt ein Vitamin K-Mangel bei voll gestillten Säuglingen auf. Es kommt zu Blutungen, deren gefürchtetste Variante Hirnblutungen darstellen.



Biesalski HK, Grimm P, Nowitzki-Grimm S (2017): Taschenatlas Ernährung. 7. unveränderte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag*

Elmadfa I, Leitzmann C (2015): Ernährung des Menschen. 5. vollständig überarbeitete und erw. Auflage. Stuttgart: Eugen Ulmer*


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