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  • Tim Ritzheim

Vitamin E


Unter dem Begriff Vitamin E werden verschiedene Substanzen zusammengefasst, die zu den Tocopherolen und Tocotrienolen zählen. Zur Herstellung dieser Substanzen sind ausschließlich Pflanzen und Mikroorganismen fähig.

Die bedeutendste Funktion von Vitamin E im menschlichen Organsimus ist seine Wirkung als Antioxidans. Chemische Verbindungen mit Vitamin E-Wirkung sorgen also dafür, dass unerwünschte Substanzen, die aufgrund der Anwesenheit von sogenannten freien Radikalen im Körper entstehen, unschädlich gemacht werden.

Die ergiebigsten Quellen für Vitamin E sind Pflanzenkeime und -saaten, daraus gewonnene Öle und hieraus hergestellte Produkte. Weizenkeimöl enthält mit Abstand am meisten Vitamin E, aber auch Sonnenblumen- und Rapsöl sind reich an Vitamin E. Neben Ölen stellen auch Nüsse wie Mandeln und Haselnüsse gute Vitamin E-Quellen dar.

Die DGE schätzt, dass bei Frauen im Alter von 25-50 Jahren 12 mg und bei Männern gleichen Alters 14 mg Vitamin E pro Tag ausreichen, um eine angemessene Zufuhr sicherzustellen. Die Zufuhrempfehlung wird in Deutschland zwar ungefähr erreicht, zum optimalen Schutz vor unerwünschten Oxidationsvorgängen im Körper könnte eine höhere Zufuhr allerdings durchaus empfehlenswert sein.


Biesalski HK, Grimm P, Nowitzki-Grimm S (2017): Taschenatlas Ernährung. 7. unveränderte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag*


Elmadfa I, Leitzmann C (2015): Ernährung des Menschen. 5. vollständig überarbeitete und erw. Auflage. Stuttgart: Eugen Ulmer*


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